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Verantwortung übernehmen und jetzt wählen statt später bereuen

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Die vielen Plakate am Strassenrand zeigen es uns unvermeidlich an: Wahlen stehen bevor. Aber nicht nur irgendwelche Wahlen, sondern die Nationalratswahlen. Es sind wichtige und wegweisende Wahlen, welche die nächsten 4 Jahre in Bern wesentlich prägen werden. Nationale, vieldiskutierte Themen werden aufs Parkett kommen, die uns alle betreffen. Ob steigende Gesundheitskosten, Herausforderungen im Bildungsbereich, Umweltschutz, Änderungen im Bereich der Sozialversicherungen oder Steuern – wir alle sind davon direkt oder indirekt betroffen und sollten deshalb unbedingt Einfluss nehmen. Und alle Personen, die jetzt finden „die in Bern machen ja sowieso, was sie wollen“ sind jetzt besonders aufgerufen, wählen zu gehen.

Ich kann nachvollziehen, dass viele meinen „warum soll ich denn überhaupt wählen, ich kenne ja niemanden“. Jemanden nur aufgrund eines Plakates oder einer Parteizugehörigkeit zu wählen ist tatsächlich nicht so befriedigend und auch nicht immer zielführend. Glücklicherweise gibt es schon seit vielen Jahren die Plattform smartvote.ch. Ich ermutige Sie fest, diese Plattform zu besuchen und entweder den Kurzfragebogen (31 Fragen) oder den ausführlichen (75 Fragen) zu beantworten. Dann sehen Sie, welche Personen und Parteien WIRKLICH Ihre Interessen vertreten. Aufgrund der stark unterschiedlichen Budgets und der nicht immer sehr ehrlichen Kommunikation gewisser Parteien kann leider nicht davon ausgegangen werden, dass immer „drin ist, was aussen draufsteht“. Es lohnt sich also ein genauerer Blick in die Haltungen der Kandidierenden zu den verschiedensten Themen. Entlarvend ist diesbezüglich auch die Plattform ecorating.ch. Nicht nur erfahren Sie da, welche Parteien während der letzten Legislatur ihre Versprechen in Bezug auf den Umweltschutz eingehalten haben und effektiv umweltfreundlich abgestimmt haben, Sie sehen ebenso die aktuellen Kandidierenden, wie sie zu den verschiedenen Themengebieten des Umweltschutzes stehen.

Nun zurück zu Ihnen, liebe Wählerin, lieber Wähler. Die Statistiken sprechen leider eine klare Sprache: 2015 haben nur 35,5% der Klotenerinnen und Klotener ihr Privileg genutzt und sind wählen gegangen – im Vergleich zu über 47% im gesamten Kanton Zürich. Eine traurige und beschämende Bilanz. So schnell vergessen wir, dass wir ein grosses Privileg in der Schweiz haben: So ein starker Anteil an Mitbestimmung sucht Seinesgleichen. Wenn man aber die frustrierten oder wütenden Stimmen gewisser Bürger hört, dürfte man meinen, dass mehr Personen auch motiviert sein müssten, eine Veränderung herbeizuführen. Wie lange dauert es, einen Wahlzettel auszufüllen? Wie kann es sein, dass dieses wertvolle Recht nur knapp mehr als ein Drittel der Wahlberechtigen ausüben möchten? Falls jemand nicht weiss, wie man wählt (und man wäre noch erstaunt zu erfahren, wieviele dies wirklich nicht wissen) – kein Problem. So, wie inzwischen zu jedem Thema eine Anleitung im Internet vorhanden ist und Sie bestimmt auch schon viele Dinge gegoogelt haben, gibt es auf youtube mehrere (neutrale) Anleitungen zum Wählen des Nationalrats (beispielsweise von easyvote oder von chchportal).

Egal wen Sie wählen, nehmen Sie in diesem entscheidenden Jahr bitte Ihr Recht in Anspruch und gehen Sie unbedingt wählen! Ich hoffe deshalb sehr, dass Sie die Statistik dieses Jahr besser aussehen lassen.

Falls Sie mir Ihre Stimme geben möchten – Sie finden mich im Kanton Zürich auf Platz 1 der Liste 21 Frauen EVP. Wir Frauen haben auch eine Website mit unseren Kern-Themen erstellt. Wir wünschen uns nämlich ein neues Klima – dies in vielerlei Hinsicht. Herzlichen Dank!

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